Wenn der Froschmann zweimal klingelt! 

(Dienstag, 12. November 2013)

 

Wie gestern bereits angekündigt, stand heute Entspannung in Siem Reap auf dem Plan. Was liegt da näher, als sich eine professionelle Khmer-Massage zu gönnen? Also nichts wie los. Leider schlecht im Zeitplan (wir waren nämlich zu früh dran), hatten wir also wieder mal Zeit für unseren alltäglichen Siem Reap Bummel. Doch mit dem Gefühl in den Füßen, in den letzten Tagen zu viel gelaufen zu sein und einfach mal Bummelfrei zu machen, kam uns Dr. Fish gerade recht. Garantiert - No Piranhas! Wenn die wüssten, dass wir unsere Füße sogar in ein Haifischbecken halten würden, wenn es eine neue Erfahrung mit sich bringt. Aber naja, dann mussten wir eben mit diesen niedlichen, kleinen Putzerfischen auskommen. 

 

Zur Erfrischung wurde uns noch eine beliebte koffeinhaltige Limonade gereicht, die Füße von einer niedlichen, kleinen Putzerfrau vorab gereinigt (dachten eigentlich, dass dafür die Fische zuständig sind) und anschließend ging es ab ins Wasser. Nur die Füße, versteht sich doch von selbst. Anscheinend hatten die Fische seit langem nicht mehr so lecker gespeist, denn sie schienen hin und weg zu sein. Eigentlich hätten WIR für diese kostenlose Fütterung den Dollar bekommen müssen, nicht andersherum. Also blieben uns eine witzige Erfahrung, saubere Füße und EINE Cola (die meiner Frau haben wir an einen Jungen verschenkt, der uns ganz begeistert bei der Prozedur beistand).

 

Dann wurde es aber langsam Zeit für unsere Spirit to journey Massage, im besten Haus am Platze. Ob das so ist, kann ich nicht mit Gewissheit sagen, es hat sich einfach perfekt in den Satz eingefügt. Kurz zur Erläuterung: Eine Spirit to journey Massage beinhaltet pro Person zwei Masseurinnen, die in einem 90-minütigen Verwöhnprogramm versuchen, einem den Spirit zurückzubringen. Als ob der jemals weggewesen wäre. Aber zu viel davon kann bestimmt auch nicht schaden. Fazit: Es war der Hammer. Was die alles mit ihren kleinen Händchen anstellen können. Putzig! Außerdem möge man meinen, dass die zu zweit nur die Hälfte der Zeit benötigen, aber diese Rechnung scheint wohl irgendwie nicht ganz aufzugehen. Stattdessen zahlt man doppelt so viel. Alles in allem sehr lohnenswert, wenn auch nicht günstig und solltet ihr mal in der Nähe sein (nein, es fährt keine U-Bahn hierhin), gönnt Euch die tollste aller Massagen im Lemongrass Garden. Ihr werdet es nicht bereuen.

 

Wieder auf Kambodschas Straßen unterwegs, fällt es uns wie Schuppen von den Augen. Wir haben noch nicht zu Mittag gegessen. Panik kommt auf. Das Wo steht schnell fest. Ein kleiner Laden unweit unseres Guesthouse, den wir gestern bereits getestet und für gut befunden haben. Aber was? Diese Stelle sollten alle Freunde der Muppet Show besser überspringen, denn es gab heute die Hauptdarsteller auf den Teller. So, jetzt habe ich auch noch meinen ersten Reim fabriziert. Und nein, es handelt sich nicht um Fozzy und das Tier. Wir reden hier natürlich von Miss Piggy und Kermit. Und um mal mit irgendwelchen Gerüchten aufzuräumen, Frosch schmeckt superlecker. Ich kann verstehen, warum die Franzosen so darauf abfahren. Bei solch strammen Waden. Serviert mit einer Pfeffer- / Salz- und Limonenpaste. Vorzüglich. Oder wie der Franzose sagen würde: O lá lá!!!

Abschließend hatten wir noch einen tollen Ausklang eines tollen Tages mit tollen Leuten in unserem Guesthouse! Was soll ich dazu denn noch sagen? Es war einfach toll!

 

Für morgen stehen jetzt endlich die Tempel von Angkor auf dem Programm. Wenn es nett ist, planen wir, sobald bezugsfertig, einzuziehen. Wir haben alle Leser natürlich als Umzugshelfer mit eingeplant. Einen Gruß in die Heimat und bis morgen.

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