Platz ist in der kleinsten Hütte!

(Freitag, 22. November 2013)

 

Heute stand also unser Abreisetag an, in das so hochgelobte Sihanoukville. Wo sonst, als am Krabbenmarkt in Kep könnte man denn prima einen Minibus in diese Richtung buchen? Inklusive Abholung vor unserer Türe. Da kann man doch unmöglich nein sagen. Oder mit anderen Worten: Wir wissen auch nicht, wann Schluss sein sollte.

 

Da kam also mit leichter Verspätung unser Minibus um die Ecke; bereit uns bei sich aufzunehmen. Bereits mit einer Handvoll Menschen besetzt (darunter ein nettes, holländisches Pärchen, das uns seit Siem Reap immer wieder begegnet ist und die gleiche Route absolviert), war der Bus mit uns eigentlich schon prall gefüllt.

 

Doch wie meine Großtante zu sagen pflegt: Platz ist in der kleinsten Hütte! Ihr ahnt es bestimmt schon, es sollten noch einige Stops folgen. Ungläubige Blicke unter den Fahrgästen austauschend, war der Bus am Ende mit sage und schreibe 16 Personen besetzt. Da war noch nicht einmal mehr Platz für Beschwerden. Außerdem konnte unser Gepäck und das der 14 Mitfahrern nur bei geöffneter Heckklappe transportiert werden; kennt man normalerweise nur von seinem IKEA-Einkauf, wenn das Billy Regal doch nicht ins Auto passt. Alter Schwede!

 

Dennoch sind wir gesund (wir wollen mal nicht jammern) und munter an unserem endgültigen Reiseziel angelangt, haben auf die Schnelle unser Zimmer bezogen und sind ab ans Meer. Jetzt haben wir Pi mal Daumen so drei Tage Zeit, um den perfekten Strand (ob es den gibt?) für uns zu entdecken, baden zu gehen und uns ein Bild zu dem Städtchen Sihanoukville zu machen. Der Ruf eilt ihm in jedem Falle voraus.

 

Unser erster Trip ging an den Otres Beach, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dort weniger Partyleute anzutreffen. Pustekuchen! Leider war die Gegend total in die Partyszene integriert. Aber ist ja nicht so, als würde es sich dabei um den einzigen Strand handeln. Wenn wir erst einmal in unser neues Hotel in Strandnähe gezogen sind, da Downtown nicht unbedingt den besten Anschluss ans Meer bietet und wir unmöglich ständig die Tuk-Tuk-Fahrer mit unseren Wünschen belästigen wollen. 

 

Ob wir jemals weißen, kambodschanischen Sandstrand unter unseren Füßen haben werden oder wir doch wieder einen Tuk-Tuk-Fahrer belästigen müssen, erfahrt ihr in den nächsten Folgen von Traveling Mac.

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