Gekommen, um zu bleiben!

(Donnerstag, 21. November 2013)

 

Keine Panik, wir werden zurückkommen! Aber getreu dem Motto "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern", werden wir nicht wie angekündigt, die Strände Thailands unsicher machen, sondern uns weiter an Kambodschas Küste entlanghangeln.

 

Der erste Plan ist es, erst einmal mit einem Kleinbus nach Sihanoukville zu gelangen, um uns von dem Ruf, den die Gegend genießt, selbst zu überzeugen. Ich sage nur Ballermann! Vielleicht ist das aber auch ein kleines, verschlafenes Fischerdörfchen und es liegt der Hund begraben. Wir werden sehen.

 

Heute wollten wir aber erst einmal schauen, wo der Pfeffer wächst, falls uns da nochmal jemand hinschicken will! Wenig beeindruckt nickten wir natürlich freundlich, als uns die Plantage haarklein erklärt wurden. Welche Bedingungen herrschen sollten, um roten, weißen oder schwarzen Pfeffer zu bekommen. Dabei wollten wir doch eigentlich nur ein Tütchen Kampot-Pfeffer käuflich erwerben. Das Ende vom Lied war, dass meine Frau sich irgendwo auf dem Acker, während uns Obstbäume nähergebracht wurden, in die Ferse geschnitten hat, mit Jod behandelt wurde (komischerweise schon griffbereit) und wir zur Strafe ohne Pfeffer den Hof verlassen haben. Bei den Preisen hätten wir wahrscheinlich einen Hektar Land dazubekommen.

 

Jetzt aber endlich mal los zu den Krabben, wofür Kep nunmal bekannt ist. Vielleicht bringen die es ja! Der Krabbenmarkt bietet allerhand Leckereien aus dem Meer, unweit des Ufers kann man sogar noch die Fischer dabei beobachten, wie sie die letzten Netze des Tages einholen (war zwar noch mitten am Tage, aber ich denke, anschließend war erst einmal Siesta angesagt). Nach unserem mittäglichen Snack (es gab riesengroße Langusten auf den Tisch) mussten wir unsererseits erstmal eine Siesta abhalten. Wir sagen Euch, urlauben kann so schlauchen!

 

Kep ist ein wahrlich schönes Dörfchen, das aber nicht unbedingt den schönsten Strand bietet, was die Entspannung ein wenig trübt. Allerdings scheint hier eine gewisse Umbruchstimmung zu herrschen. Mit Neubau einer Strandpromenade, weißem Sandstrand (irgendwann) und asphaltierten Straßen (da seid ihr aber die Ersten). Wir denken, sollten wir einmal nach Kep zurückkehren, werden wir es nicht wiedererkennen. Wer auf der Suche nach absoluter Ruhe ist, für den ist die Gegend auf jeden Fall etwas. Der französischen Sprache mächtig sein, wäre auch kein Nachteil.

 

Wir möchten ja nicht, dass der Gedanke aufkommt, wir seien vom Internet abhängig, aber wenn man mal eine Minute davon erwischt, kann man sich hier schon sehr glücklich schätzen. Deshalb werden wir nun in unregelmäßigen Abständen unsere Postings weiterführen.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0