Elf Fragen müsst ihr sein! (Sonntag, 05. März 2017)

Liebster, Liebster! Who the f*** is Liebster? So oder auch so ähnlich muss unsere Reaktion gewirkt haben, als wir gefragt wurden, ob wir die Nominierung zum Liebster Award annehmen würden. Glücklicherweise leben wir in einem Zeitalter, in dem man mit wenigen Begriffen eine Informationslawine im Internet lostreten kann. Nach kurzer Recherche stand für uns fest, dass das eine ziemlich coole Idee ist, um in Interaktion mit Bloggerkollegen zu treten. Auch wenn unsere Suche ebenfalls ergab, dass dieser Award nicht gerade bei jedem Blogger beliebt zu sein scheint. Anfragen, die gestellt wurden, wurden teilweise dezent ignoriert oder aber schlicht und ergreifend etwas unhöflich abgekanzelt. Andere wiederum, wahrscheinlich die Sorte, die sich einfach nicht zu ernst nimmt und sich daran erfreuen, dass andere der selben Freizeitbeschäftigung nachgehen und das Schreiben oder Fotografieren einen großen Teil des Lebens einnimmt, blieben da viel entspannter. Wie Marcel von Kerlikofsky Fotowalk, bei dem wir uns recht herzlich für die Nominierung bedanken möchten. Wir werden die Fragen bestimmt nach bestem Wissen und Gewissen beantworten.

Zum Liebster Award

 

Der Liebster Award ist eine Art, vor allem kleineren Blogs (ihr wisst schon, die, die sich nicht so ernst nehmen) die Reichweite durch vorher genannter Interaktion mit anderen Gleichgesinnten zu verbessern und sich gegenseitig kennenzulernen. Gut, eigentlich könnte man auch einen Grillabend veranstalten, aber wie soll man denn alle unter einen Hut bekommen, wenn immer alle unterwegs sind? Dann nehmen wir eben diese kostengünstige Variante. Das sieht jedenfalls dann so aus, dass einem im Zuge der Nominierung elf Fragen gestellt werden (vornehmlich sollten die etwas mit dem jeweiligen Thema zu tun haben), die es zu beantworten gilt. Und das alles ohne Joker. Sollte man diese Herausforderung gemeistert haben, liegt es an einem selbst, elf Fragen zu kreieren und diese in die Richtung der von einem selbst nominierten Reiseblogger zu richten. Klingt doch eigentlich recht einfach. Oder etwa nicht? Im unteren Teil werden wir aber die Regeln etwas beugen bzw. außer Kraft setzen. Wir hoffen, es stört sich niemand daran.

 

Jetzt möchten wir gar nicht lange schwafeln und beantworten nun mit Vergnügen Marcels elf Fragen. Viel Spaß damit.

 

Warum habt ihr mit dem bloggen angefangen?

Ursprünglich war das Schreiben unserer Erlebnisberichte für alle Daheimgebliebenen, unsere Freunde und die Familie, geplant. Außerdem ist es eine tolle Möglichkeit, in Erinnerungen zu schwelgen und vergangene Auszeiten noch einmal Revue passieren zu lassen.

 

Was möchtet Ihr mit Eurem Blog erreichen und wieviel Zeit bringt ihr dafür auf?

Aufgrund der Tatsache, dass Traveling Mac kein typischer Reiseblog ist, wollen wir einfach das ganze Reisegedöns nicht allzu ernst darstellen. Wir kleiden unsere Erlebnisse in einen Mantel aus Sarkasmus, Witz und dem ein oder anderen sinnvollen Tipp für unterwegs (die Fähigkeit zwischen den Zeilen lesen zu können, ist dann manchmal von großem Vorteil).

 

Zu der Zeitfrage: Da wir neben dem Reisen noch einem Fulltime-Job nachgehen, geschehen sozusagen Backstage unsere Planungen hinsichtlich Reisen und Neuigkeiten auf unserer Seite generell unter der Woche und setzen diese dann am Wochenende um. Somit sind wir eigentlich ständig, in welcher Form auch immer, mit Planung und Umsetzung beschäftigt.

 

Wie macht ihr Euren Blog bekannt?

Wir haben 2013 im kleinen Rahmen mit Facebook begonnen und nutzen dieses Medium bis heute zum Verbreiten unserer Neuigkeiten und um neue Leute an unseren Blog heranzuführen. Ansonsten hilft zudem häufig noch die gute, alte Mundpropaganda. Oldschool sozusagen.

 

Was erwartet mich in diesem Jahr auf Eurem Blog und/oder auf Eurer Facebook-Seite?

In diesem Jahr steht noch eine 10-tägige Israelreise auf dem Programm, sowie sechs Wochen China im Herbst. Irgendwo dazwischen werden wir noch das Schloss Neuschwanstein besuchen und bestimmt wird es dann noch die dazugehörigen Bilderserien geben.

 

Was man nicht erwarten kann: Berichte, die mit so etwas beginnen wie "10 Gründe für..." oder "Top 10 von..." oder "10 Tipps...". 

 

In welchen sozialen Netzwerken seid ihr und welches gefällt Euch am besten?

Wir sind auf Facebook, Instagram und neuerdings auch auf Twitter (hier allerdings noch sehr inaktiv) anzutreffen. Unser persönlicher Favorit, den wir sehr ins Herz geschlossen haben ist und bleibt allerdings Facebook.

 

Mit welchen drei Eigenschaften würdet ihr Euren Charakter beschreiben?

Annett: Neugierig, ungeduldig und kontaktfreudig.

Björn: Gelassen, kritisch und die Nettigkeit in Person.

 

Wie sieht für Euch ein perfekter Tag aus?

Ein perfekter Tag sieht für uns zunächst so aus, dass wir in jedem Fall zusammen sind und wir, egal wo auf der Welt, Neues entdecken. Sich ohne Zeitdruck treiben lassen zu können gehört ebenfalls noch dazu. Reicht doch schon, oder?

 

Welchen Ort, an dem ihr wart, muss ich unbedingt mal besuchen und warum?

Wir schwanken bei dieser Frage etwas. Es gibt nicht den einen Ort. Wie wäre es aber mit Morro Bay im US-Bundesstaat Kalifornien im Herbst. Alfred Hitchcock lässt grüßen. Wahrzeichen der Stadt ist der bekannte Morro Rock. Und wenn man nur, weil es gerade auf dem Weg liegt, wegen dem Fisch des Tages in eines der Hafenrestaurants einkehrt.

 

Oder etwas wärmer vielleicht die thailändische Insel Koh Phayam im Osten des Indischen Ozeans. Wir verbrachten zu Weihnachten dort fantastische Tage ohne Massentourismus und können aufgrund der entspannten Lage die Buffalo Bay wärmstens empfehlen. 

 

Wo möchtet ihr in Eurem Leben unbedingt noch hinreisen?

Annett: Ich würde gerne einmal nach Tibet reisen und den Tag bei einem Gläschen Buttertee ausklingen lassen.

Björn: Ich würde gerne irgendwann einmal nach Bhutan reisen. Warum? Weil ich es kann.

 

Wie tankt Ihr Energie, wenn ihr Euch mal ausgelaugt fühlt?

Wenn wir einmal eine Auszeit von einer Auszeit benötigen, versuchen wir, einen kompletten Reset durchzuführen. Am besten gelingt uns dies in der Therme mit dreizehnstündigem Saunaaufenthalt im Spreewald. Danach hat man zwar eine Haut wie ein vierzigjähriger Pfirsich, aber auch das vergeht irgendwann einmal.

 

Wann und/oder warum würdest Du mit dem Bloggen aufhören?

Von den Anfängen bis heute freuen wir uns über jeden Leser bzw. Besucher auf unserer Seite. Doch im Grunde genommen sollte man das alles nie explizit für andere machen, sondern immer für sich selbst. Nur dann bleibt man sich und seiner Leserschaft treu. Also: Solange uns nicht gerade die Gicht dahinrafft, schreiben wir, als ob es kein morgen gibt.

Jetzt sind wir auch schon am Ende der Fragerunde angelangt und eigentlich wäre nun der Zeitpunkt gekommen, neue Fragen zu kreieren und diese an von uns ausgewählte Reiseblogger zu richten. Doch aus vielerlei Gründen (vor allem, weil dieser Award bereits ein alter Hut ist), möchten wir darauf verzichten und zu allererst jeden einzelnen von euch dazu einladen, Euch vielleicht selbst einmal die oben aufgelisteten Fragen zu beantworten (hat Marcel aber auch gut ausgewählt). Ansonsten haben wir uns nämlich dazu entschieden, lieber vier empfehlenswerte Reiseblogger zu nennen, die es sich in jedem Falle lohnt, weiter zu verfolgen (wenn ihr das denn nicht ohnehin schon macht). Hier ist also unsere kleine Auswahl oder für Freunde des Awards unsere Nominierten (vorbeischauen lohnt sich):

Travlgedengl: Kathrin ist offensichtlich schon immer irgendwie unterwegs gewesen und präsentiert einen Reiseblog der etwas anderen Art. Die 'Lost Places' sind sehr empfehlenswert.

 

Go Flashpacking: Martin und Michaela handhaben das Reisen ungefähr wie wir. Trotz Vollzeitanstellung im Urlaub um die Welt reisen. Hört sich spannend an.

 

ChrisCat unterwegs: Caterina und Christian sind seit 2012 in jeder ihren freien Minuten zusammen in der Welt unterwegs und lassen uns an Ihren Geschichten in Wort, Schrift, Bild und Ton auf ihrem Blog teilhaben.

 

Via-Away: Jessica und Jonatan befinden sich bereits seit Oktober 2016 auf Weltreise und beglücken uns seit kurzem endlich mit einem eigenen Blog, der längst überfällig zu sein scheint. 

Der Bericht zu unserer Nominierung versauerte nun schon die ein oder andere Woche in unserer digitalen IPad-Schublade und aus mehreren Gründen fand er irgendwie nicht den Weg ans Tageslicht - bis heute! Um endgültig unsere vielen Entwürfe fertigzustellen, machen wir heute den Anfang mit dem vorliegenden Bericht zum Liebster Award. Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit. Und Tschüss!

Kommentar schreiben

Kommentare: 3
  • #1

    Kathrin (Donnerstag, 30 März 2017 15:25)

    Hi ihr Beide :-)

    hat zwar ein bisschen gedauert, aber hier ist meine Antwort auf eure Nominierung ^^
    Danke nochmal!
    https://travlgedengl.com/2017/03/28/hier-die-antworten-auf-elf-fragen-ueber-meine-bloggerrei/

    Liebe Grüße
    Kathrin

  • #2

    Mogroach (Montag, 05 Juni 2017 19:54)

    Hey ihr Zwei,

    Jetzt komme ich auch endlich mal dazu hier weiter zu stöbern... Und gleich einen Blog entdeckt, den wir noch gar nicht kannten!
    Ein hoch auf die elf Fragen, die ihr übrigens toll gemeistert habt!
    Ach ja, das mit dem Grillabend solltet ihr näher in Betracht ziehen, die Idee ist doch eigentlich genial! :-) Dürfen dann aber nur die mitmachen, die sich nicht zu ernst nehmen :-D

    Macht weiter so!
    LG Silvi und Chris

  • #3

    Björn (Montag, 05 Juni 2017 22:27)

    Vielen lieben Dank Silvi und Chris!

    Das mit dem Grillabend sollten wir auf keinen Fall aus den Augen verlieren.

    LG Björn