Ein frohes neues Reisejahr 2017! (03. Januar 2017)

 

Rückblickend war das vergangene Jahr, das für uns ganz im Zeichen der Stars & Stripes stand, ein wirklich erfolgreiches. Wir begannen in Milwaukee, Wisconsin (den da ist Käse noch Käse), hatten einen Laufwettkampf in Champaign, Illinois und fanden dann noch etwas Zeit für ein wenig Sightseeing in der windy city, Chicago. Und das bei vier Tagen Nebelwetter. Ich sage nur ‚zero visibility‘. Im Verhältnis zu anderen US-Destinationen ist Chicago eine jener, die relativ kostengünstig mit u. a. der Lufthansa angeflogen werden kann. Von dort stehen einem dann mit einem Mietwagen wieder einmal alle Türen offen.

 

Unsere Auszeit von vier Wochen verbrachten wir dann im Herbst in Kalifornien, Arizona und Utah zu unserem Nationalpark-Citytrip-Mix. Nach knapp 4000 km auf der Straße, mindestens genauso vielen Fotos und unzähligen Eindrücken im Land der unbegrenzten Möglichkeiten haben wir vorerst die Entscheidung getroffen, uns nun um den Rest der Welt zu kümmern und werden das Reisejahr 2016 in guter Erinnerung behalten. Denn die kann einem bekanntlich niemand mehr nehmen. Jetzt wird es aber wieder Zeit, sich auf den Hosenboden zu setzen, um die Pläne für die nächsten 365 Tage auszuarbeiten. 

Da kommt die Blogparade von Yummy Travel genau zur rechten Zeit, um Euch zum neuen Jahr mal einen kleinen Ausblick zu liefern, was in diesem Jahr denn alles auf uns warten wird. Vorausgesetzt, dass es so läuft, wie wir uns das vorstellen.

 

Den Anfang wird gleich im Januar die Hauptstadt Italiens machen. Rom. Da wir in der Regel eher um die fünf Wochen am Stück unterwegs sind, haben solche Städtetrips mittlerweile für uns extrem an Seltenheitswert gewonnen. Doch aufgrund der Tatsache, dass die Welt offensichtlich immer kleiner wird und die europäischen Destinationen mittlerweile zu Preisen einer Berliner Taxifahrt angeflogen werden können, werden wir uns bestimmt mal wieder etwas mehr dem Thema 'Städtereisen' widmen. Versprochen. Denn warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Gute fünf Tage haben wir vorerst für die Stadt eingeplant (bei Gefallen können wir ja schließlich irgendwann einmal wiederkommen) und freuen uns auf eine römische Zeitreise mit Kolosseum, dem Forum Romanum oder auch dem Vatikan, um hier nur einige der Sehenswürdigkeiten zu nennen, die auf jeden Rom-Touristen warten. Um Wartezeiten an den Eingängen aus dem Weg zu gehen, haben wir uns auch bereits für den Erwerb des Rom City Pass entschieden. Wenn man jedoch die einschlägige Bloggerpresse durchforstet, gibt es dazu unterschiedliche Meinungen, ob sich die Anschaffung lohnt oder eben nicht. Wie dem auch sei, wir freuen uns wirklich sehr, das erste Mal in Italiens Hauptstadt unterwegs zu sein, werden bestimmt Bericht erstatten, wie es uns gefallen hat und zum Schluss ein überaus faires Resümee ziehen. Seid gespannt.

Wenn wir dann wieder deutschen Boden unter den Füßen haben, ist auch schon wieder für die nächsten Wochen Schluss mit lustig, da meine Marathonvorbereitung für den Hamburg Marathon 2017 ansteht und dadurch wirklich harte Arbeit auf mich warten wird. Bestimmt finden wir aber an diesem Wochenende trotz allem Stress sogar noch etwas Zeit, die Stadt ein wenig zu erkunden. Habe ich dann mein Ziel Mitte April endlich erreicht, wartet schon am nächsten Tag als Belohnung für all' die Strapazen eine Reise nach Jerusalem auf uns. (Was für ein fesches Wortspiel meinerseits).

 

Im Speziellen sieht unser Plan vor, mit einer der am besten gesicherten Fluggesellschaften namens El Al über Tel Aviv nach Israel einzureisen (wir haben schon einiges über die Einreiseprozedur gehört, die wir über uns ergehen lassen müssen), uns gleich am Flughafen ein Auto zu mieten und einen zehntägigen Road Trip zu unternehmen, der uns von Tel Aviv nach Jerusalem, weiter nach Bethlehem bis ans Tote Meer führen wird. Ganz besonders gespannt sind wir dabei auf die Menschen, die wir kennenlernen dürfen, sowie deren herausragende und abwechslungsreiche Küche, die dieses Land zweifelsohne zu bieten hat. Selbstverständlich wollen wir uns auch eine Nacht in der Negev Wüste nicht entgehen lassen. Nur bei der Auswahl der richtigen Unterkunft hapert es aktuell noch ein wenig. Aber auch hier werden wir bald Abhilfe schaffen, dessen bin ich mir sicher. Vielleicht hat hier aber auch jemand den ein oder anderen Vorschlag, der uns die Entscheidung ein klein wenig leichter macht. Wir haben bereits so viel positives über Israel gehört, dass wir es kaum erwarten können, das Land kennenzulernen und darüber zu berichten. 

Wie Rom hat auch Israel eine unglaubliche Geschichte zu erzählen; doch auch unser letztes feststehendes Reiseziel 2017 steht dem in nichts nach und hat einiges an historischer Vergangenheit sowie moderner Gegenwart zu bieten und wartet eigentlich regelrecht darauf, von uns bereist zu werden. Man sagt, seine Mauer könne man sogar aus dem Weltraum betrachten. Die Rede ist natürlich vom 'Reich der Mitte', der Volksrepublik China. Ganze sechs Wochen wollen wir uns dafür Zeit nehmen, inklusive der beiden Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macau. Etwas Kopfzerbrechen bereitet uns gerade zwar der altbekannte Smogalarm von Peking und anderen chinesischen Städten, mit dem bis zu zwanzigfachen Überschreiten der vorgegebenen Grenzwerte, doch ist die Vorfreude dennoch unbändig groß. Wir sind gespannt auf die chinesischen Highlights wie die Terracotta Armee in Xi'an, die chinesische Mauer, die verbotenene Stadt in Peking oder auch dem bunten Treiben Hongkongs, das, so sprach man einst zu uns, noch beeindruckender und ich glaube, der genaue Wortlaut war ‚toller ist' als New York City. Wir werden sehen. Ich denke zumindest, dass wir noch nie eine Reise so präzise haben planen müssen wie diese im nächsten Winter. Jeden Tag prasseln neue Ideen auf uns ein, was man wo wie machen könnte. So wie eine elfstündige Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug von Lanzhou nach Urumqi. Denn die Fahrt mit diesem Zug soll trotz einer Geschwindigkeit von 200 km/h einen tollen Ausblick auf die Landschaft bieten und durchfährt viele verschiedene Vegetationen, darunter die Taklamakan Wüste. Als kleines Schmankerl wartet am Ende auf uns als Endstation noch dazu die Großstadt, die mit 2000 km am weitesten vom Meer entfernt ist. Also wohl eher nichts für Wasserratten. 

Die Planung ist bereits in vollem Gange, sind aber noch offen für Vorschläge oder Tipps (ob Rom, Israel oder auch die VR China), die sich bestimmt immer irgendwie mit einbauen lassen. Wir wären über Erfahrungen, die ihr gemacht habt, sehr dankbar.

 

Jetzt muss ich aber mal wieder Schluss machen, sonst komme ich hier doch zu nichts. Vielen Dank an dieser Stelle an Jessica von Yummy Travel, die mit ihrer Blogparade indirekt dafür verantwortlich war, dass dieser Bericht entstand. Ihr seht, es wird einiges an Bewegung im neuen Jahr bei uns geben. Verfolgt uns einfach auf Facebook und Instagram (dorthin werden es außerdem unsere Lieblingfotos schaffen) oder bestellt hier unter www.traveling-mac.com unseren Newsletter, der erst seit kurzer Zeit erhältlich ist. Auf ein gelungenes Reisejahr 2017. Prost!

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